Die Satzfischerin Die Seite für gute Sätze

Hier angelt Hella ihre Lieblingssätze aus fabelhaften, guten und auch mittelmäßigen Büchern. Und das Ganze völlig subjektiv komplett aus dem Bauch heraus. Neben tipptopp Zitaten gibt’s ein paar Zusatzinfos und Lesetipps zum Buch. Im Idealfall findest du so Ideen für Bücher, die du das nächste Mal in den Urlaub mitnehmen kannst.

Er mochte auch das Meer nicht, oder das, was Normalsterbliche Meer nennen und was in Wirklichkeit nur die Meeresoberfläche ist, die vom Wind aufgewühlten Wellen, die nach und nach zum Sinnbild für Scheitern und Wahnsinn wurden. Was er mochte, war der Meeresgrund, dieses andere Land, mit Ebenen, die keine Ebenen, Tälern, die keine Täler, und Abgründen, die keine Abgründe waren.

„Ja, beim Blick zum Himmel dachte ich daran, dass das Gewölbe, das ich sehe, nicht die Unwahrheit ist, und dabei habe ich etwas nicht zu Ende gedacht, mir selbst verheimlicht“, dachte er. „Aber was es auch sein mag, Einwände kann es nicht geben. Ich brauche nur nachzudenken, und alles klärt sich auf!“
„Hallo, Partner“, sagte der Meister und zwang sich zu einem Lächeln, „willkommen im Showbiz.“ „Von wegen Showbiz“, sagte ich. „Was sich da abgespielt hat, war Körperverletzung. Als ob man in einen Hinterhalt gerät und skalpiert wird.“ „Das ist das Auf und Ab des Lebens, Junge, das Geben und Nehmen der Menge. Man weiß nie, was passiert, wenn der Vorhang hochgeht.“
Madame, haben Sie schon von jenen Zyklonen gehört, die in der Südsee wehen? Wenn ich recht verstanden habe, bilden sie eine Art Kreis, dessen Ränder aus Stürmen bestehen und dessen Mittelpunkt völlig ruhig ist, so daß ein Vogel oder ein Schmetterling, der sich im Herzen des Unwetters befände, nichts davon spüren würde; seine Flügel würden nicht einmal beben, während rings um ihn die ärgsten Verwüstungen toben. Schauen Sie dieses Haus an! Schauen Sie uns an, die wir Wein aus Frontignan trinken und Kekse essen und denken Sie an das, was in der Welt geschieht.

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